Gesundheitspflege

03.7.2010 | 8:34 am | Allgemein

Habe am Wochenende mal wieder ein 2-tägiges Primavera®-Seminar besucht, und zwar zum Thema Gesundheitspflege: Selbstpflege, Stressprophylaxe, beruhigende Öle und Mischungen, Zitrusöle und derlei mehr.
Mir hat es wieder unheimlich Spaß gemacht und ich bin wieder mal sehr begeistert von der Atmosphäre im Seminar und dem ganzen Gelernten.

Das Kölner Hotel, in dem das Ganze stattfand, ist auch unglaublich romantisch. Leider haben sie dort keinerlei Wellnessanwendungen oder so, sonst wäre es wirklich der perfekte Ort für ein kuscheliges Wochenende zu zweit.

Die Zugfahrten waren – mit Ausnahme der Rückfahrt am Freitag dank grölender Fahrgäste – auch sehr angenehm und ich habe passend zum Seminarthema ganz entspannt gelesen. ;)

Aber wenn diese Schneegeschichte nicht langsam mal aufhört, bin ich knatschig *grummel*.

Persönliches Leserätsel gelöst!

03.5.2010 | 5:01 am | Allgemein

Nachdem ich mich in den letzten Tagen mal wieder eingehender mit meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) beschäftigt habe, hatte ich eine Erleuchtung, von der ich natürlich berichten möchte. :-D

Ich bin tatsächlich und wahrhaftig eine Leseratte und glaube, ich war auch schon immer eine. Ab 2005 habe ich dann mit Kritiken für diverse Redaktionen angefangen, die meine bis dahin kurzen Notizen zu Gelesenem auf meiner damaligen Webseite rasch ablösten. 2007 kam noch Bookcrossing dazu und mit beidem, Kritiken und Leseexemplare auf der einen und Bookcrossing auf der anderen Seite, erfüllte sich für mich ein Traum, den ich schon viele Jahre hegte:
Ich wollte Regale voller Bücher haben, am liebsten eine ganze Bibliothek!
Wenige Bücher hatte ich noch nie, aber ab 2005 wuchs mein (gelesener!) Buchbestand unglaublich rasant an und für eine Privatbibliothek in kleinerem Ausmaß reichte es schließlich auch. Dumm nur, wenn man weder genug Platz noch Geld hat, das Ganze dann auch entsprechend in der eigenen Wohnung zu präsentieren.

Irgendwann setzte dann der “Leidensdruck” ein und ich verschenkte Bücher mit vollen Händen und tauschte sie bei Bookcrossing gegen andere, ungelesene ein, machte bei Releasechallenges mit usw. Das Ergebnis: Noch mehr Bücher als vorher, denn einerseits sah ein Bookcrossingtausch oft so aus, dass per Post statt einem zwei oder drei Bücher kamen (“Ich hab dir einfach mal noch was als Bonus dazu gegeben” – ob es da jemandem ging wie mir? *g*), auf der anderen Seite bekam ich auch aus der Verwandtschaft und dem Freundeskreis immer mehr Bücher geschenkt, neue, aussortierte, hinterlassene.

Die Masse an Büchern bot mir die Möglichkeit, Themenboxen für Bookcrossing zusammen zu stellen, woran ich unheimlichen Spaß hatte, doch ein neues Problem tat sich auf: 50% der so bekommenen Bücher sprachen mich vom Klappentext her so an, dass ich sie gern sebst lesen wollte, bevor ich sie auf Reisen schicke, und die verschickten Boxen kamen irgendwann zu mir zurück – und aus 20 gelesenen Krimis waren dann nicht selten 30 neue geworden.

Seit das alles anfing, bin ich insgesamt drei Male umgezogen, natürlich nicht WEGEN der Bücher, aber nun einmal MIT ihnen. Und ein Umzug mit einem Bücherbestand im 4-stelligen Bereich ist kein Spaß mehr, ganz ehrlich (auch wenn ich an dieser Stelle zugeben muss, die Kartons ein- und ausgepackt zu haben, aber nicht schleppen musste … danke nochmals an unsere starken Helferlein ;) ).

Ich startete schließlich mehrere Bücherentrümpelungsaktionen: Verschenken ohne neue anzunehmen, Bookcrossing-Releases, keine Bücher mehr kaufen oder zu neuen Ringen anmelden und derlei mehr, aus meinen Boxen wurden Ray-Boxen (was bedeutet, dass sie am Ende nicht mehr zu mir zurück kommen), ich trug Bücher zur Diakonie, zum Flohmarkt im Altenheim und in OBCZ (open bookcrossing zones).

Als ich mich 2009 bei Literaturschock anmeldete, machte ich mir mal die Mühe, meinen aktuellen, schon extrem abgespeckten Bestand aufzulisten. Ich kam auf 316 Bücher, hatte aber meine Kochbücher, Handarbeitsbücher, Rollenspielbücher und diverse andere Sachbücher nicht mitgezählt und, wie ich immer wieder anhand vergessener Schubladen feststellte, auch immer welche übersehen. Letztlich weiß ich es nicht genau, schätze aber den Bestand Mitte bis Ende des Jahres 2009 auf etwa 600-700 Bücher. Gut, nur noch drei Stellen statt vier, aber … wann sollte ich die alle lesen?

Ich verbot mir also weiterhin Büchereinkäufe, wünschte mir nicht mehr gezielt Bücher, blieb Bookcrossing immer ferner, um nicht in Versuchung zu kommen, vermied Buchläden und mistete von Zeit zu Zeit weiter aus.
Was ist die beste Möglichkeit, um den heimischen Buchbestand in den Griff zu kriegen? Richtig: LESEN!
Und genau dazu, zum Lesen, fehlte mir umso mehr die Lust, desto mehr Bücher ich zu Hause hatte und desto genauer ich wusste, wieviele ungelesene Exemplare bei mir zu Hause stehen.

Mir wurde klar, dass ich es bei der nie im Leben zu bewältigenden Masse an Büchern – vor allem nicht bei minimaler Lesemenge – niemals schaffen würde, meinen neuen Traum (alle meine eigenen und ausgeliehenen Bücher, meine besten, meine schönsten, die geliehenen und die ungelesenen … passen bequem in drei Billy-Regale von 80cm Breite und 1m Höhe) zu erreichen, dass ich wohl nie wieder voller Wonne Bücherberge auf meinem Wunschzettel horten würde und derlei mehr.

Für 2010 überlegte ich mir eine neue Strategie: Ich stellte einen “offiziellen SuB” zusammen, der nur 39 Bücher (zufällige Zahl) umfasst und nahm mir vor, diesen kleinen und doch sehr überschaubaren SuB im Jahr 2010 zu lesen.
Daran halte ich auch weiterhin fest, so wie ich mit dem Anfertigen von Leselisten, die ich eigentlich LIEBE, sehr sparsam bin. Aktuell existieren nur 5 Leselisten: Die für die “1 Jahr = 1 Land”-Challenge unter dem Namen clawdiewauzi, die für die “Ich bilde mich weiter”-Challenge, die beiden Listen für den SuB-Listen-Wettbewerb 2010 im Literaturschockforum und die (neue) Autorenliste von A-Z.

Und gestern kam mir die Erkenntnis, WARUM ich für meine Verhältnisse so wenig Lust aufs Lesen habe oftmals (von der Zeit mal ganz abgesehen), andererseits aber Bücher, die mich doch mal neu erreichen, teilweise eher inhaliert als gelesen werden: Ich habe zu viel Auswahl. Eigentlich ganz simpel, oder? Ich müsste Lust auf ein Buch haben und es von da an innerhalb von 1-2 Tagen in den Händen halten, ungestört lesen können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen wegen des SuB zu haben.

Und was bringt diese Erkenntnis jetzt? Naja, nicht ganz so viel, fürchte ich. ;)
Es zeigt mir, dass ich den Kampf gegen den SuB für meinen neuen Büchertraum weiterhin führen sollte. Und es beruhigt mich, denn jetzt kann ich sagen, dass es nicht an mir liegt (also ich KANN noch lesen, ich lese immer noch LIEBEND gerne), sondern einfach daran, dass ich mich in meinem Ordnungs-, Sortierungs- und vor allem “Abhak”-Wahn mit den Jahren völlig verzettelt habe. Irgendwann wird also alles wieder besser, was meine durchgängige Leselust betrifft.
Auf die Zeit freue ich mich jetzt schon – und lese bis dahin artig Altlasten.

A-Z Autoren-Liste

03.4.2010 | 6:14 am | Leselisten

In dieser Leseliste sammle ich Autoren von A-Z (Nachnamen) mitsamt Titeln, die ich von ihnen lesen möchte (Autor darf mir bereits bekannt sein, Titel darf aber erst ab 2010 gelesen werden):

Abedi, Isabel: Isola
Barker, Clive: Die Bücher des Blutes ODER Stadt des Bösen
Crichton, Michael: Fünf Patienten
Deaver, Jeffrey: Der gehetzte Uhrmacher
Eco, Umberto: Die unendliche Liste
Faldbakken, Matias: Unfun
Gaiman, Neil: American Gods
Hardebusch, Christoph: Die Werwölfe
Iles, Greg: Leises Gift
Jatromanolakis, Jorgi: Schlaf der Rinder
Khadra, Yasmina: Morituri
Lukianenko, Sergej: Weltengänger
Miłoszewski, Zygmunt: Domofon
Nygårdshaug, Gert: Der Honigkrug
Oppel, Kenneth: Nachtflügel
Pullman, Philip: Das magische Messer
Quigley, Sheila: Lauf nach Hause
Richards, Justin: Death Collector
Singh, Nalini: Leopardenblut
Thörring, Jorun: Glaspuppen
Urban, Miloš: Im Dunkel der Kathedrale
Vittachi, Nuri: Der Fengshui-Detektiv
Whitcomb, Laura: Silberlicht
Xénakis, Françoise: Wohin die Wolken tragen
Yessayan, Raffi: Blutbad
Zafón, Carlos Ruiz: Der Fürst des Nebels

Weiß jemand einen Autoren mit X als Anfangsbuchstaben des Nachnamens? Ich kenne keinen und finde auch keinen. :(

Dank Cosima hat sich das Rätsel um das X rasch gelöst. Danke!

Änderungen

02.27.2010 | 12:07 pm | Allgemein

Wie unschwer zu erkennen ist, befindet sich die Webseite aktuell im Umbruch, diesmal nicht aus einer Laune heraus, sondern eher auf Grund der Notwendigkeit.
Dennoch nutze ich diese entstandene Gelegenheit, etliches umzustrukturieren und setze dabei auf eure Geduld.
Keine Sorge, es ist nichts “weg” und es geht auch wirklich schon sehr bald weiter.
Bis dahin,
Tanja Thome